18. Mai 2018
Dass ich als Alternative zum verpassten Louvre in diesen Räumlichkeiten den Morgen in Abu Dhabi verbringen würde. Ich hätte gelacht, gegrinst, die Hände verworfen:“Ein Falkenspital?!“ Good joke!!“ Mr. Goggle offenbarte mir allerdings mit einem Zufallsklick die Tatsache, dass um den emiratischen Nationalvogel ein derartiger Kult herrsche, dass die Stadt über ein eigenes Falkenspital, das grösste weltweit, verfüge. Meine Recherchen ergeben: Eine Führung kann gebucht werden; so ist...
15. Mai 2018
Ja nei aber au!! Jetzt stürchle ich seit Jahrzehnten kreuz und quer über den Globus. Schwinge mich von Unesco Welterbe Lokationen zu Weltwundern. Erklimme Pagoden und stürme Expositionen jeglicher Couleur... und nun so ein Anfängerfehler von mir. „Closed.... Lady!!! Monday!!“ Ich könnte dem Agenten der Arabien Desert Tour durchs Telefon hindurch die Augen auskratzen, obwohl der Arme wirklich, aber auch gar nichts dafür kann. Seit 2 Monaten plane ich meinen 30 Stunden Stopover in Abu...
06. Mai 2018
Eine Mischung aus Eloquenz, Kreativität und Servilität. Ich beschäftige mich noch einmal mit dem Berufsbild des Conciergen. Eine besondere Spezies. Ihm entgeht nichts und gleichwohl kann er sich hinter dem Thresen praktisch unsichtbar machen, um in der nächsten Sekunde volle Präsenz zu markieren. „Meiner“ wirkt aktuell höchst transparent, fast komplett durchsichtig, bis ich ihn auf ein Taxi anspreche. Und gerade deshalb überrascht er. Er hat die Fäden bereits gezogen, und so mache...
30. April 2018
„Die direkte Verbindung nach Kinderdjik funktioniert leider erst ab 1. Mai..... Madame.“ Unter seinen buschigen schwarzen Augenbrauen macht sich halbechtes Mitleid breit. Mit dem echten Teil greift mein Concierge doch noch zum Hörer und telefoniert sich durch. Die Auskunft bleibt die gleiche. „Ich kann Ihnen das UNESCO WELTKULTURERBE wirklich sehr empfehlen.
28. April 2018
Alleine auswärts essen ist nicht gerade meine Spezialdisziplin. Umsomehr schlägt mein Herz einen Katapult bei der Entdeckung dieser Homepage. www.restauranttram.nl Ein Vintage-Tram, das als Restaurant durch Rotterdam kurvt. Freudig und unverzüglich zücke ich mein modestes Holländisch, denn Übersetzung ist nicht vorgesehen. Immer freitagabends: Morgen ist Freitag!“ Aber nun sackt mein Puls ab: „Reservation mindestens eine Woche im voraus.“ Nicht aufgeben. Ich schreibe eine Mail und:...
25. April 2018
Es gibt Dinge, die können einfach gar nichts miteinander zu tun haben. Zum Beispiel: „Lasagne und Tulpen“. Die 1.90 grosse Evelyn weiss es aber besser, und das Geheimnis wird sich noch lüften. Vorerst sitze ich gespannt im Bus und stehe tout simple vor der Verwirklichung eines gut 40 Jahre alten Traumes. Ich kann mich noch so gut erinnern. Zu Weihnachten gab es einen Büchergutschein und ich wusste genau, was ich wollte. Ein Gartenlexikon. Natürlich mit vielen Bildern. Da muss dieser...
23. April 2018
Ich sitze gerade auf der Terrasse des Hotels New York und lasse die letzten 48 Stunden Revue passieren. Wie waren doch die Kommentare gewesen? „Was.... Rotterdam? Das ist doch 2. oder gar 3. Wahl.“ Exakt, das dachte ich auch (noch!!). Amsterdam ist putzig und romantisch. Rotterdam, das ergeben meine Recherchen, wird nicht mit dem Jö-Faktor auftrumpfen können. Total zerbombt! Das ist doch nur Hafen: De Haven!
01. April 2018
„Dem verbotenen Blick“ begegne ich - es kann kein Zufall sein - erst als ich EVA kennenlerne. Das ist aber erst 4 Stunden später. Mein Avion zieht nämlich gerade eine elegante Kurve. Die Wolkendecke reisst auf. Der rote Flügeltipp kontrastiert heiter im quirligen Himmelsspiel.
25. März 2018
Als ich um 12.31 am Zuger Bahnhof in den schmalschnäuzigen TrenItalia steige, deutet wirklich gar nichts darauf hin, dass ich noch schreiberisch tätig werden würde. Ascona! Eine tolle Geburtstagsparty ist angesagt. Ascona... wenn ich auch schon mehrere Jahre nicht mehr dort war. Man kennt es doch seit der Jugend. Also würde meine Entourage sagen: Das wird nicht „blogrelevant“ werden. Kennen wir alles schon. So lehne ich mich im Speisewagen mal ganz entspannt zurück, bis der Cameriere...
17. Februar 2018
„Irgendetwas ist in dieser Stadt anders“, denke ich während der Fahrt ins Hotel. Ja... genau: Die Häuserfassaden. Viele komplett mit Keramikkacheln überzogen. Bunte grafische Muster oft in Blauweisstönen. Hier salopp von Kacheln oder Fliessen zu schreiben, geht natürlich in den Augen der Portugiesen gar nicht.

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