17. Februar 2018
„Irgendetwas ist in dieser Stadt anders“, denke ich während der Fahrt ins Hotel. Ja... genau: Die Häuserfassaden. Viele komplett mit Keramikkacheln überzogen. Bunte grafische Muster oft in Blauweisstönen. Hier salopp von Kacheln oder Fliessen zu schreiben, geht natürlich in den Augen der Portugiesen gar nicht.
07. Februar 2018
Sie hat etwas Sinnliches... diese Stadt... Porto... oder Oporto. Welche Schreibweise? Offenbar beide im Gebrauch. Die Intonation des Namens so weich fliessend wie ein seidenes Kleid... wie der Wein um den sich hier das Leben dreht. Die Häuser schmiegen sich an das Ufer der letzten Kurve des Duoro, bevor dieser in die Wellen des Atlantiks gleitet. Die Altstadt räckelt sich in den ersten Sonnenstrahlen, wie eine leicht verruchte Diva... verlebt and dirty nach einer durchrauchten Nacht.
29. Januar 2018
„Ohne Dich, Maria, hätte ich diese beiden Zaubernächte nie erlebt.“ Nachdem ich meinen Artikel „Fiat Lux“ über Lichtkunst in Dortmund publiziert hatte, hast Du mich auf „London Lumiere“ aufmerksam gemacht. „Im Januar, Francesca, meine Kinder haben das vor 2 Jahren gesehen und waren begeistert.“ Den Link hast Du natürlich auch gleich mitgeschickt, und es war sofort um mich geschehen.
23. Januar 2018
Er kommt 15 Minuten zu spät, was eigentlich nicht die Art der Seychellois ist. Hubert.
23. Januar 2018
Marie Antoinette. An ihr kommt man lokalkulinarisch nicht vorbei. Stolz präsentiert sie sich an den grünüppigen Abhängen von Victoria mit einem spitztürmigen Plantationhaus. Und dieses glänzt mit Geschichte, wohnte doch hier Sir Henry Morton Stanley, der weitgereiste Abenteurer, der als Krönung seiner exploratorischen Tätigkeit, in Afrika den verschollen geglaubten Missionar Dr. David Livingston wiederfand. Eine prägender Mann, der die Quellen des Nils suchte und sich gehen den...
17. Januar 2018
Man kann einfach nicht anders, wenn man die Nuss der „Coco de Mer“ betrachtet. Mehr Weiblichkeit geht in der Pfanzenwelt wohl kaum und vor allem nicht in diesen Dimensionen.
16. Januar 2018
„Twohundred“ das ist die Antwort auf meine Frage, was denn die Fahrt von Eden nach Victoria kosten würde. Die Taxifahrer haben es sich an einem schattigen Plätzchen auf ihren Campingstühlen gemütlich gemacht.
13. Januar 2018
„Anse“, das ist das erste Créolische Wort, das ich auf den Seychellen lernte. Es heisst nicht „plage“, es heisst nicht „beach“. Strand heisst „Anse“ gefolgt von einem individuellen Namen. „Anse Louise“, „Anse Royale“. Sie sind das Kapital der Inseln und jeden zieht es unweigerlich zu ihren schneeweissen Bögen. Die Einheimischen und die Touragenturen sind sich einig: Die schönste Anse schmeichelt sich in La Digue an das granitfelsige Ufer.
12. Januar 2018
Wer Richtung Exotik disloziert, stellt sich schnell einmal die Frage nach dem dortigen Essen. Es ist bei mir stets ein Schwanken zwischen Neugier und Misstrauen. Auf den Seychellen ist Creolisch angesagt. Ich kenne diese Mischung aus drei Kontinenten schon aus Mauritius, der Südsee, der Karibik. Aber wie wird es hier sein? Marie Antoinette wird es mir später noch beantworten. Zuerst lande ich aber ganz unlokal im „Bravo“ auf Eden Island.
30. Dezember 2017
„Die Reise nach Timbuktu“. War das nicht ein Buch aus meiner Jugendzeit. Ich liess damals die Gedanken entgleiten. In die Ferne. Zum Unbekannten. Dahin, wo Fantasie und Wunsch sich treffen.

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