Ueber den Wolken 5

Na, das ist ja wieder einmal Service und das Notabene in den USA. Wie hat Melanie denn das hingekriegt. Ohne Sicherkeitskontrolle und Passbüro zum Flieger.

Achorage ist immer noch wolkenverhangen. Wir hatten eine tolle Zeit in Alaska, doch nun folgt für viele von uns der Höhepunkt der Reise: Kamtschatka.

Manuel und Tom stimmen uns schon mit Apérogebäck ein. 

In der Luft loben wir den erfischenden Gurkensalat. 

Der Heibutt begleitet von Spargel-Brokkoli-Symphonie schmeckt so gut wie er aussieht. 

und das finale Ananasdessert kokettiert hier im hohen Norden mit etwas Exotik. 

Unsere Viererbande beschäftigt sich gerade intensiv mit dem Thema „Speisekarte“ .....

da werden die Worte für mich immer ferner,  ferner.... leiser....ich drifte ab... Bilder ziehen im Traum an mir vorbei. 

Achorage: Der grösste Wasserflugzeugairport der Welt. 200 Starts und Landungen pro Tag. Wir standen an der Wasserrunway. Biber, Cesnas passieren fast im Minutentakt. Jeder sechste Einwohner von Alaska besitzt ein Fluggerät. Für eine Occasion muss ca. mit 60‘000 Dollars gerechnet werden. Rentner sind besonders aktiv. Ab dem Pensionsalter kriegen sie eine unlimitierte Jagdlizenz. Also ab in die Super Cab und irgenwohin auf die Pirsch.

Ein weiteres Bild zieht in meinen Traum. Ich stehe vor dem Sience-Museum. Anprechende Spiegelarchitektur. 


Herr Professor Gruber hat uns zu einem exklusiven Rundgang eingeladen. Wann kann man schon einmal aus so prominenten Mund die Welt erklärt kriegen. Das nutze ich.

Vom Planetarium sind wir allesamt enttäuscht. Bei Kaffee und Muffins erhalten wir deshalb etwas Nachhilfeunterricht in Polarlichtangelegenheiten. Wir bombadieren ihn mit Fragen. Überhaupt wie steht es mit der Qualität der Sternenshows? Wien, er, Herr Professor, ist der Direktor, hat sich auf die ganz vorderen Plätze vorgearbeitet. Man verfügt über einen Sternenprojektor. Das Verkehrshaus in Luzern hat einen solchen leider nicht mehr, sei aber trotzdem weltweit noch gut positioniert. Interessant auch zu erfahren was für private Events geboten wird. Für wirklich jedes Budget sind im Planetarium 250 Plätze und in der Sternwarte Urania

20 Personen exklusive Buchungen auch mit Catering möglich www.vhs.at/

Nun geht es auf den Wissenschaftsparcour. Wir lassen Kugeln im freien Raum schweben.


Zaubern Handabdrücke via Licht.

Staunen andächtig vor dem Brocken Mondgestein, der, gäbe es einen Markt 100 Millionen Euro wert wäre. 

Vor der Wärmebildkamera posieren wir für ein Gruppenbild, der sehr lustigen Art

und bei der Seifenblasenstation, werden wir zu Kindern.

Wir lassen es schillern, produzieren Gigablasen, die wir einander überstülpen. Das ist Fun. Da habe ich doch glatt vergessen, zu fragen, weshalb das Farbspiel, das Irisieren, entsteht.

Heyyyy!!! Francesca!!!

Aufwachen. Die Landeklappen sind schon ausgefahren. Wir haben Russland bereits unter den Flügeln und die Spannung steigt.... steigt enorm.



Das Wetter muss mitspielen....

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Werner Weber (Samstag, 01 September 2018 07:46)

    Steinhausen, Samstagmorgen, 1. September 2018 07 30 Herbstbeginn 13 Grad C.
    Sind wir bereits in Russland? Ich muss da etwas verwechselt haben!